Die Geschichte der Feuerwehr in Brokhausen ist zurückzuführen auf das Jahr 1809. Brokhausen wurde von der Hochfürstlichen Regierung als Spritzenstandort wegen der günstigen Ortslage zwischen Detmold und Lemgo auserwählt (damals über 2 Stunden entfernt).
Das 1809 erbaute „Spritzenhaus“ steht heute immer noch an alter Stelle im „Unterdorf“. Es wurde mehrfach renoviert und ist seit einigen Jahren in Privatbesitz.
Die zuvor selbständige Feuerwehr Brokhausen wurde nach der Kommunalreform im Jahr 1970, als Löschzug Brokhausen in eine Gesamtwehr der heutigen Freiwilligen Feuerwehr Detmold integriert.
Heute hat die Löschgruppe Brokhausen ihr Domizil im 1955 erbauten Feuerwehrgerätehaus an der Brokhauser Straße im „Oberdorf“. Das Gebäude wurde seit dem Bau mehrfach, ausschließlich in Eigenleistung, erweitert, ausgebaut und renoviert.
Die Erstzuständigkeit der Löschgruppe deckt neben Brokhausen auch die Ortsteile Barkhausen, Hakedahl, Jerxen-Orbke, Klüt, Mosebeck, Vahlhausen und Kernstadt ganz oder anteilig ab.
In der Löschgruppe Brokhausen versehen 38 Kameradinnen und Kameraden ihren Einsatzdienst. 22 Kameraden sind in der Ehrenabteilung. 17 Mädchen und Jungen üben ihren Jugendfeuerwehrdienst in der im Jahr 1971 gegründeten Jugendabteilung aus.
Die Löschgruppe Brokhausen verfügt über folgende Fahrzeuge:
Von links: Tanklöschfahrzeug mit hydraulischem Rettungsgerät, Mannschaftstransportwagen, Lichtmast - Anhänger, Einsatzleitwagen, Löschgruppenfahrzeug